Grundsatzerklärung

Als selbständiger IT-Dienstleister stehe ich für eine Arbeitsweise, die auf Rationalität, Wissenschaftsorientierung, Säkularität, Menschenwürde, fachlicher Sorgfalt und demokratischen Grundwerten beruht.

Ich distanziere mich ausdrücklich von:

  • extremistischen politischen Bestrebungen des linken oder rechten Spektrums
  • der AfD und vergleichbaren politischen Kräften, deren ursprüngliche eurokritische Zielsetzung und deren heutige politische Ausrichtung ich mit meinem Verständnis von europäischer Verantwortung, institutioneller Stabilität und pluralistischer Demokratie nicht vereinbar finde
  • Scientology
  • Homöopathie
  • Chiropraktik sowie vergleichbaren Konzepten, soweit diese den Anspruch fachlicher oder wissenschaftlicher Verlässlichkeit erheben, ohne evidenzbasiert nachvollziehbar zu sein
  • verschwörungsideologischen Strömungen
  • esoterischen und pseudowissenschaftlichen Lehren
  • sektenartigen Organisationen
  • demokratiefeindlichen, autoritären und antipluralistischen Ideologien
  • religiösem Fundamentalismus
  • antisemitischen, rassistischen oder anderweitig die Würde des Menschen missachtenden Weltbildern
  • Bestrebungen, die die weltanschauliche Neutralität und die Grundlagen einer säkularen Gesellschaft beeinträchtigen

Meine kulturelle Prägung und mein gesellschaftliches Selbstverständnis orientieren sich in besonderer Weise am südwestdeutschen Raum, insbesondere an Bayern und Baden-Württemberg, sowie am oberrheinischen Kulturraum mit dem Elsass und der Schweiz. Ich sehe mich einer Tradition verbunden, die von bürgerlicher Freiheit, kommunaler Verantwortung, Leistungsorientierung, Verlässlichkeit, Maß und Mitte, kultureller Kontinuität sowie föderalem Denken geprägt ist. Ich fühle mich zudem einem Verständnis von Eigenverantwortung, mittelständischer Unabhängigkeit und gewachsenen regionalen Strukturen verbunden.

Auch die Nachkriegsgeschichte des deutschen Südwestens ist für mein Verständnis bedeutsam. Der kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung in den westlich geprägten Besatzungsräumen, insbesondere unter französischem und amerikanischem Einfluss, steht für mich für Offenheit, Stabilität, demokratische Erneuerung und die Entwicklung einer freiheitlichen Bürgergesellschaft. Ebenso prägend ist für mich der oberrheinische Raum als historisch gewachsener Kultur- und Lebensraum, in dem deutsche, französische und schweizerische Einflüsse in besonderer Weise zusammenwirken.

Besondere Wertschätzung verbinde ich zudem mit den Beziehungen zu den ehemals in Lahr stationierten kanadischen Soldaten und ihren Familien. Für mich steht diese Erinnerung sinnbildlich für persönliche Verbundenheit, transatlantische Partnerschaft und eine westlich geprägte Freiheitsordnung.

Ich bekenne mich ausdrücklich zu Europa, zur europäischen Einigung und zur institutionellen Handlungsfähigkeit der Europäischen Union. Dazu gehört für mich auch ein bewusstes Vertrauen in die Bedeutung der Europäischen Kommission und ihrer Kommissare als notwendigen institutionellen Unterbau der Union. Pauschaler Kritik an angeblich „nicht gewählten europäischen Kommissaren“ setze ich die Überzeugung entgegen, dass stabile, qualifizierte und rechtsstaatlich eingebundene Institutionen für das Funktionieren Europas unverzichtbar sind. Gerade im europäischen Institutionengefüge sehe ich nicht nur Verwaltung, sondern vielfach hohe fachliche Qualität und staatspolitische Ernsthaftigkeit. Beispielhaft nenne ich Sabine Weyand, deren Arbeit für mich sinnbildlich dafür steht, dass in den europäischen Institutionen hochqualifizierte, belastbare und strategisch denkende Persönlichkeiten Verantwortung tragen.

Ich bekenne mich zudem ausdrücklich zur NATO und halte dieses Bündnis für einen unverzichtbaren Bestandteil der europäischen und transatlantischen Sicherheitsordnung.

Wenn der Generalinspekteur der Bundeswehr öffentlich vor der Möglichkeit eines künftigen russischen Angriffskrieges warnt, ist das für mich keine Randmeinung und kein Anlass für Verdrängung, sondern ein ernstzunehmender Hinweis auf eine reale sicherheitspolitische Herausforderung. Generalinspekteur Carsten Breuer hat wiederholt davor gewarnt, dass Russland sich militärisch so aufstellen könnte, dass ein Angriff auf NATO-Gebiet künftig möglich wird. Für mich folgt daraus, dass Resilienz nicht allein Sache des Staates oder der Streitkräfte ist. Sie betrifft ebenso die zivile Gesellschaft: Handwerk, Gemeinden, Krankenhäuser, technische Berufe, Logistik, Mittelstand und all jene Bereiche, auf denen im Krisenfall tatsächliche Durchhaltefähigkeit beruht. Die Lehren aus der Ukraine zeigen für mich, wie verwundbar zentrale Infrastrukturen, konzentrierte Produktionskapazitäten und unvorbereitete Versorgungssysteme sein können. Gerade deshalb halte ich es für notwendig, dass sich mündige Bürger schon in Friedenszeiten ernsthaft mit Dezentralität, Reparaturfähigkeit, logistischer Belastbarkeit, robuster Infrastruktur und praktischer Vorsorge befassen. Mir geht es dabei ausdrücklich nicht um Alarmismus, sondern um einen nüchternen Denkanstoß: Freiheit und Sicherheit setzen auch zivile Wachheit, Verantwortungsbewusstsein und belastbare gesellschaftliche Grundlagen voraus.

Ich halte belastbare Institutionen, qualifizierte Verantwortungsträger und langfristige Stabilität für wichtiger als populistische Erregung, ideologische Lagerbildung oder politische Kurzfristigkeit. Ich bekenne mich zu einem freiheitlichen, westlich geprägten Europa, das auf Rechtsstaatlichkeit, Leistungsfähigkeit, institutioneller Stabilität und grenzüberschreitender Zusammenarbeit beruht.

Ich verstehe meine Haltung als prowestlich, aufklärerisch und institutionell orientiert. Politische und gesellschaftliche Ordnungen messe ich nicht an Lautstärke, sondern an ihrer Fähigkeit, Freiheit, Stabilität und Verantwortung dauerhaft zu sichern.

Mein gesellschaftliches und politisches Selbstverständnis ist eher von bürgerlicher Verantwortung, Ordnungssinn, institutioneller Kontinuität und freiheitlicher Tradition als von linken Gesellschaftsentwürfen geprägt, ausdrücklich jedoch auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus, Vernunft und demokratischer Verantwortung.

Ich messe Ideen nicht an Rang, Herkunft oder Prestige, sondern an ihrer Qualität. Bessere Argumente und tragfähigere Lösungen übernehme ich unabhängig davon, von wem sie kommen. Eigene Positionen betrachte ich nicht als Selbstzweck. Voraussetzung ist allerdings, dass ein neuer Ansatz nicht nur anders, sondern tatsächlich besser und mit den grundlegenden Prinzipien meiner Arbeit vereinbar ist.

Meine berufliche Tätigkeit orientiert sich an nachvollziehbaren Methoden, überprüfbaren Ergebnissen und einem respektvollen Umgang mit allen Menschen.