Was sollten Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beachten?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion:

  • zu Hause bleiben, wann immer möglich; Zimmer regelmäßig lüften o nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben
  • möglichst nur für Versorgungsgänge rausgehen; Abstand von 1 bis 2 m zu anderen Personen halten
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren bzw. Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • Risikogruppen durch Familien- und Nachbarschaftshilfe versorgen; aktiv Hilfsangebote machen
  • Umgang mit Erkrankten im Haushalt festlegen (Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern; Mahlzeiten getrennt einnehmen; räumliche Trennung von Geschwisterkindern)
  • gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten absagen (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln)

Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch telefonisch Kontakt aufnehmen zur Hausarztpraxis oder zu anderen beratenden Stellen:

  • Beratung hinsichtlich individueller Maßnahmen
  • Beratung hinsichtlich labordiagnostischer Abklärung von COVID-19

Lassen Sie sich helfen bei Einkäufen. Sprechen Sie Ihre Freunde und Bekannte und Familie an, ob Sie Ihnen bei Besorgungen helfen können.